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Bonn kämpft gegen Party-Lärm

Der Stadtordnungsdienst dehnt im Sommer 2014 die Rheinauenkontrollen auf das gesamte Flussufer aus. Man will noch konsequenter gegen nächtliche Ruhestörungen vorgehen. Private Partys mit lautstarker Musik, Partyschiffe und auch traditionelle Veranstaltungen hatten immer wieder zu Beschwerden von Anwohnern geführt, so die Begründung. Mit den Kontrollen an beiden Flussufern sollen Lärmbelästigungen reduziert werden. Die Verwaltung hoffe, dadurch auch eine höhere Akzeptanz für die beliebten und publikumsintensiven Veranstaltungen in der Rheinaue erreichen zu können. Die Facebook-Initiative „Bonn kann mehr“ kündigte unterdessen eine Beteiligung an den Kommunalwahlen an. Dabei soll mehr Druck auf die Lokal-Politiker gemacht werden. Unter anderem fordern die inzwischen mehr als 30.000 Facebook-Anhänger, dass die Stadt Bonn Mittel für klassische Kulturtreibende kürzt. Es soll mehr Geld für Sport und die bei der Jugend beliebten Festivals und Großveranstaltungen bereitgestellt werden.

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