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Droht Krim-Krieg

Russland soll im Hinblick auf die Ukraine stärker unter Druck gesetzt werden. "Wir müssen diplomatischen, politischen, wirtschaftlichen und weiteren Druck ausüben", sagte der britische Premierminister David Cameron in Richtung Internationaler Gemeinschaft. Es müsse ein "klares Signal" gesetzt werden. Derzeit schickt Russland, auf die Bitte des neu eingesetzten Regierungschefs der Krim, Sergej Aksjonow, massiv Truppen in die autonome Teilrepublik. 60 Prozent der mehr als zwei Millionen Einwohner dort sind Russen. Es werden russenfeindliche Gesetze befürchtet, so die Begründung. Die Krim ist für Russland aber auch der wichtigste Marine-Stützpunkt im Schwarzen Meer. Von hier gelangt man unter anderem ins Mittelmeer, das Moskau nicht allein der US-Navy überlassen will. Auch der schnelle Zugang zur instabilen Golfregion ist von dort gewährleistet.

 

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