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"Energiearme" Haushalte

Wer mehr als 10 Prozent seines Netto-Einkommens für Strom ausgeben muss, gilt in Deutschland als "energiearmer Haushalt". Deren Zahl ist in den letzten Jahren ständig gestiegen, weil der Strom immer teurer wurde. So sind von 13,8 Prozent im Jahr 2008 inzwischen 17 Prozent der Haushalte betroffen, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Solche Haushalte hätten monatlich zum Beispiel im Durchschnitt 900 Euro Netto zur Verfügung, mussten davon aber 92 Euro für Energie ausgeben.

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