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Freitod von Biathletin schockiert

Bild Quelle: Facebook

Der Deutsche Skiverband hat den Tod der 19-jährigen Biathletin Julia Pieper bekannt gegeben. "Ihr plötzlicher Tod hinterlässt eine tiefe Trauer. Unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit bei ihrer Familie und ihren Freunden", heißt es offiziell. Medien berichten übereinstimmend, dass sich die Sportlerin bereits am 16. Februar im Haus der Eltern in Winterberg mit ihrem eigenen Biathlon-Gewehr erschossen hat. Sie sei in Waffen- und Munitionskunde ausgebildet worden und besaß die entsprechende Lizenz, ihr Sportgerät bei sich zu führen, so die Angaben. Ihr Freund, der Rodler Toni Förtsch, schrieb bei Facebook: "Nun wirst du immer zu mir gehören… ein Leben lang. Jetzt hast du das, was du dir immer gewünscht hast. *Pinguinpower forever* ", steht unter einem Foto des Paares. Julia Pieper, die wegen Essstörungen mit 15 Jahren mehrere Wochen stationär behandelt worden war, galt bereits mit 14 Jahren als großes Nachwuchstalent. Sie war Trainingspartnerin der deutschen Sotschi-Athletinnen Laura Dahlmeier und Franziska Preuß. Diese seien noch vor dem Massenstartrennen in Sotschi informiert worden, heißt es.  Zuletzt besuchte die 19-jährige Julia Pieper das Skigymnasium in Oberhof und war als Mitglied des deutschen C-Kaders im vergangenen Jahr für Deutschland bei den Junioren-Weltmeisterschaften am Start.

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