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Fußball ohne Torlinientechnik

Es bleibt im Fußball bei der guten, alten amateurhaften Schiedsrichterentscheidung, wenn Tore fallen. Die 36 Profiklubs der 1. und 2. Bundesliga verhinderten mit ihrem Veto die Einführung des Videobeweises. Dafür wäre eine Zweidrittel-Mehrheit notwendig gewesen. Auch das gegebene "Phantomtor von Sinsheim", bei dem der Leverkusener Stefan Kießling den Ball durch ein Loch im Außennetz geköpft hatte, wirkte nicht mehr abschreckend. Die Kosten und Nutzen der Systeme stehen nicht im Verhältnis, argumentierten die Technik-Gegner, unter ihnen Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen: "Meine Position ist klar: Ich bin dagegen. Mir ist das Ganze noch nicht ausgereift genug."

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