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Kritik an skandalöser Leiharbeit

Der DGB in NRW kritisiert Pläne der schwarz-roten Bundesregierung zur Leiharbeit. Ein Gesetz, wonach Leiharbeiter nach neun Monaten übernommen werden sollen, werde wenig nützen. Zumal dann "die Hälfte der Leiharbeiter schon wieder raus aus dem Betrieb" sind, sagte DGB-NRW-Chef Andreas Meyer-Lauber der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung"." Seiner Ansicht nach müsse das Prinzip Leiharbeit grundsätzlich auf den Prüfstand. "Nur wenige Betriebe erzielen hohe Übergangsquoten in reguläre Beschäftigung." Allein in NRW wechseln, laut Meyer-Lauber, tausende Arbeitnehmer regelmäßig zwischen Hartz IV und Leiharbeit.

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