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Tödlicher Extremsport

Die Bilder von fliegenden Menschen in eigentümlichen Anzügen gehen um die Welt. Doch jetzt ist die Extremsport-Szene um Base-Springer und Wingsuit-Flieger erschüttert. Innerhalb weniger Tage starben im Schweizer Lauterbrunnen fünf Menschen, darunter vier Base-Springer und ein Wingsuit-Flieger. "Hier liegen Tote genug herum, damit haben wir uns abgefunden", so eine Landwirtin gegenüber Medien. Das Mekka der Szene sind die Exit-Punkte "Nose", "High Nose" oder "La Mousse". Wegen des bequemen Zugangs und den weichen Landeplätzen im Tal ist Lauterbrunnen zum Pilgerort der Outdoor-Extremisten geworden. Bis zu 20.000 Sprünge absolvieren sie jedes Jahr. Dabei gab es inzwischen sage und schreibe 232 Todesopfer.

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